Bundespräsident Horst Köhler hat Andreas Voßkuhle zum neuen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes ernannt. Nicht nur mit dem 46-jährigen erfährt das höchste Gericht Deutschlands eine deutliche Verjüngung.
Es ist eine Blitzkarriere, die Andreas Voßkuhle hingelegt hat. Der Staatsrechtler und bisherige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichtes übernimmt von Jürgen Papier das höchste Gerichtsamt, das die Bundesrepublik Deutschland zu vergeben hat. Bevor Voßkuhle nach Karlsruhe wechselte, war er Rektor an der Universität Freiburg, als Jüngster in der Geschichte der Hochschule. Und diesen "Altersrekord" schafft er nun auch an der Spitze des Bundesverfassungsgerichtes. Journal Extra stellt den neuen Präsidenten vor.
Der neue "Benjamin" auf dem Richterstuhl
Auch der Göttinger Völkerrechtler Andreas Paulus trägt seit diesem Dienstag die rote Robe der Verfassungsrichter. Und auch er bricht einen "Altersrekord". Mit 41 Jahren ist er der jüngste Jurist, der es bislang auf einen Karlsruher Richterstuhl geschafft hat. Kein Nachteil, meint Paulus im Journal Extra-Interview, denn seine Generation sei mit modernen Themen wie dem Umgang mit dem Internet aufgewachsen. Bei Verhandlungen - wie zuletzt zur Datenvorratsspeicherung - sei das sicher hilfreich.
Moderation: Karin Jäger
Redaktion: Sabine Faber