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WIRTSCHAFT:

Heißer Kampf um jeden Gast.

Mit einem staatlichen Finanzierungsprogramm versucht Spanien, eine seiner wichtigsten Branchen in Schwung zu halten. Der Tourismus trägt zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei. Um so härter hat das südeuropäische Land der Einbruch im vergangenen Jahr getroffen.

Die Zahl der Spanien-Urlauber ist um 8,7 Prozent zurückgegangen. Spanien will jetzt gegensteuern, mit Hilfe von Modernisierungen und neuen Angeboten. An der Costa Brava und in Santa Susanna bei Calella zum Beispiel haben die Hoteliers in diesem Winter kräftig investiert. So sind neue Swimmingpools und Kinderspielplätze direkt neben dem Restaurant entstanden. Auch die technische Ausstattung von Hotels wurde verbessert. Die Tourismus-Industrie besinnt sich aber auch auf alte Stärken, wie Kunst- und Kulturangebote. Davon hoffen vor allem Küstenstadte in der Nähe von Barcelona zu profitieren. Denn in die Stadt kommen jährlich mehr als sechs Millionen Touristen. Diese Gäste - so hoffen die Hotelbetreiber und Reiseveranstalter der nahe gelegenen Küstenstädte - sollen künftig auch wieder den Weg zu den spanischen Stränden finden.

Zahl des Tages

85 Milliarden Euro - soviel schulden deutsche Unternehmen ihren Gläubigern noch aus dem vergangenen Jahr. Das ist mehr als die Bundesregierung für ihre beiden Konjunkturpakete ausgegeben hat. Der Grund für die Ausstände: Die Insolvenzen einiger wirtschafltich bedeutender Unternehmen - wie etwa dem Karstadt-Mutterkonzern Arcandor. Erstmals seit sechs Jahren sei die Zahl der Unternehmenspleiten wieder gestiegen, meldet das statistische Bundesamt. Daher haben sich auch die Forderungen von Gläubigern 2009 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.