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Full episode 09.03.10 | 19:30 - 20:00 UTC

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

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Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

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Portrait Michael Grote

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Solarenergie - Deutsche Unternehmen suchen Perspektiven

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Geringverdiener – mehr Jobs für weniger Geld

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Studiogast: Holger Schäfer

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Die Weltmeister: Blitzanlagen von Jenoptik Robot

Die Zahl der Mini-Jobber und Leiharbeiter in Deutschland steigt. Doch die Gehälter reichen oft für den Lebensunterhalt nicht mehr aus. Wir zeigen ein Fallbeispiel. Im Portrait: Michael Grote – mit Vollbart und langer Mähne zum gefragten Finanzexperten. Und: Solarindustrie: Was tun, wenn die Unterstützung fehlt?

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Portrait Michael Grote

Inzwischen gehört er zu den wichtigsten Experten zum Thema Finanzkrise. Und er ist wohl auch der schillerndste: Michael Grote, Professor für Finanzwissenschaften an der Frankfurt School of Finance and Management. Mit seinem üppigen Vollbart und der Dreadlocks-Mähne bis zu den Kniekehlen passt er so gar nicht in das Klischeebild der Finanzwissenschaftler.

Solarenergie - Deutsche Unternehmen suchen Perspektiven

Sie waren die Pioniere der Branche. Doch die guten Zeiten sind vorbei. Konkurrenz aus China, Überkapazitäten, und gekürzte Subventionen machen den deutschen Solarfirmen das Leben schwer. Wie geht es weiter? Solon und Sulfurcell, zwei Hersteller, auf der Suche nach Perspektiven.

Geringverdiener – mehr Jobs für weniger Geld

Feste Arbeitsverhältnisse werden in Deutschland immer seltener. Dafür steigt die Zahl der Teilzeit- oder Mini-Jobber, der Leiharbeiter. Die Gehälter reichen oft nicht mehr, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Made in Germany stellt eine Frau aus Ostdeutschland vor, die gerade mal 30 ist und Geringverdienerin.

Sandra O. (Name von der Redaktion geändert) ist IT-Bürokauffrau, ihre Jobs waren immer befristet. Heute arbeitet die alleinerziehende Mutter für 325-, Euro bei einem Lebensmitteldiscounter. Sie braucht den Job, fürchtet Schikanen von ihrem Arbeitgeber, will deshalb anonym bleiben. Weil sie immer auf Abruf sein muss, kann sie keinen Zweitjob annehmen. So ist sie zusätzlich auf staatliche Unterstützung angewiesen. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist in den letzten 10 Jahren überproportional gestiegen: um über 70 Prozent.

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Studiogast: Holger Schäfer

Zu Gast im Studio ist Holger Schäfer, Arbeitsmarktexperte vom Institut für Wirtschaftsforschung, Köln

Die Weltmeister: Blitzanlagen von Jenoptik Robot

Ein heller Blitz und die Laune des Autofahrers ist dahin. Er war zu schnell und das ist dann meist nicht billig. Die Kommunen dagegen freut es, denn sie beruhigen mit den Blitzgeräten nicht nur den Verkehr, sie verdienen damit richtig Geld. Spitzenreiter ist ein Blitzer an der Autobahn bei Bielefeld. Er hat der Stadt 2009 10 Millionen Euro an Bußgeldern beschert.

Rund 5000 mal pro Woche schoss die Bielefelder Anlage ein Messfoto, beinahe Dauerbetrieb. Bei Wind und Wetter müssen die Blitzer einwandfrei arbeiten. Dafür sorgt der Hersteller die Jenoptik Robot GmbH. Sie ist Weltmarktführer in dem Segment. Ihre Blitzanlagen stehen in über 60 Ländern der Welt. 1956 hat die Firma als erste einen PKW mit einer mobilen Blitzanlage ausgerüstet.

Heute versuchen vor allem die arabischen Länder mit den Anlagen aus Deutschland ihre Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren. Zur Zeit installiert die Jenoptik Robot ihre neueste Technik im Sultanat Oman.

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