Welt im Fokus | 20.11.2008 | 17:30
EU-Ultimatum für Mauretanien läuft ab
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: In Mauretanien herrscht seit dem 6. August Stillstand. An diesem Tag hatten sich Militärs an die Macht geputscht und den demokratisch gewählten Präsidenten in Gewahrsam genommen.
Das Ausland, auch Europa, reagierte mit Empörung und kürzte Mauretanien die Entwicklungshilfe. Die EU forderte die Junta ultimativ auf, Vorschläge zu präsentieren, wie Mauretanien zu seiner verfassungsmäßigen Ordnung zurückkehren kann. Jetzt läuft das Ultimatum aus. Was tut sich in Mauretanien?
Piraterie auf dem Vormarsch
Mehr als 90 Schiffe haben somalische
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Acht verdächtige Somalis stehen wegen Piraterie vor Gericht Piraten allein in diesem Jahr gekapert, immer häufiger mit heißer Ware. Ende September entführten sie ein ukrainisches Schiff mit 30 Panzern an Bord, am vergangenen Wochenende einen saudischer Öltanker. An Bord des Schiffes ist Rohöl im Wert von 100 Millionen Dollar. Die Forderung der Entführer: Immer wieder Geld. 25 Millionen Dollar verlangen sie jetzt von den Saudis für den entführten Tanker.
Kolumbiens Umwelt leidet
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Kohlebergbau in KolumbienKolumbien verfügt über die größten Kohlereserven Lateinamerikas. 90 Prozent der Förderung wird exportiert. Das Land ist nach den GUS-Staaten der zweitgrößte Kohlelieferant Deutschlands, noch vor Australien und Südafrika. Eine der größten Kohlelagerstätten des Landes befindet sich in der nordöstlichen Region Catatumbo, an der Grenze zu Venezuela. Kanadische, mexikanische und kolumbianische Minenunternehmen wollen den Abbau von Kohle in der Region massiv beschleunigen. Bauernverbände und Vertreter der dort lebenden indigenen Völker beklagen in diesem Zusammenhang massive Menschenrechtsverletzungen.
Afghanische Flüchtlinge kehren zurück
In den dreißig Jahren Bürgerkrieg und
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Im Flüchtlingslager - afghanische Kinder spielen mit Drachen Taliban-Herrschaft haben Millionen Afghanen ihre Heimat verlassen. Ein großer Teil von ihnen ist mittlerweile nach Afghanistan zurückgekehrt. Doch nicht alle kehren dahin zurück, wo sie hergekommen sind. Viele sind zu Flüchtlingen im eigenen Land geworden. Sie leben in Notunterkünften oder versuchen, sich in der Hauptstadt Kabul durchzuschlagen. Nun warnt das UN-Flüchtlingskommissariat davor, noch mehr Flüchtlinge nach Afghanistan zurückzuschicken.
Redaktion: Diana Hodali
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