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Eine verkleinertes Modell der Büste des Dichters Heinrich Heine steht in Düsseldorf vor dem projizierten Foto der Ruhmeshalle Walhalla. Foto: Martin Gerten dpa/lnw/lby

Heine-Büste mit Walhalla im Hintergrund

In der monumentalen Gedenkstätte Walhalla im bayrischen Donaustauf werden seit 1842 bedeutende Persönlichkeiten aus Deutschland geehrt. Jetzt ist auch der Heinrich Heine dort zu finden. Der Dichter selbst hatte für den tempelartigen Bau wenig übrig und verspottete ihn als „Marmorne Schädelstätte“. Die Büste, mit der der Dichter geehrt werden soll, stammt vom Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim. Der hat sich sehr bemüht, der vielfältigen Persönlichkeit Heines gerecht zu werden.

Wenn sich am Zustrom nichts ändert, peilt die Ruhr-2010 einen neuen Besucherrekord als Kulturhauptstadt an. Den hält bisher die Kulturhauptstadt Liverpool 2008 mit 9,7 Millionen Gästen. Überschattet wird derzeit natürlich alles von dem tragischen Unglück während der Love-Parade in Duisburg am vergangenen Samstag, bei dem 21 Menschen ums Leben gekommen sind. - Wie nach sechs Monaten die Zwischenbilanz in der Kulturhauptstadt Istanbul ausfällt, darüber berichten wir in dieser Sendung.

Außerdem werfen wir einen Blick ins Berliner Theater am Schiffbauerdamm. Dort ist ab Freitag Rolf Hochhuths Musical "Inselkomödie" zu sehen. Der Untertitel lautet "Lysistrate und die NATO". Das Stück erzählt von Frauen, die ihre Männer durch Sexentzug zum Kampf gegen einen Militärstützpunkt bewegen wollen.

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