Weniger Jobsuchende in Deutschland als vorhergesagt: Der Bund spart Milliarden
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli gestiegen - allerdings weniger stark als erwartet. Davon profitiert der Bund, denn er wird voraussichtlich um fast sieben Milliarden Euro entlastet, wenn dieser Trend anhält. 200.000 Arbeitslose weniger im Jahresdurchschnitt als vorhergesagt – damit rechnet der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise.
In Deutschland sind derzeit um die drei Millionen Menschen arbeitslos. Das ist nicht nur ein trauriges Schicksal für die Betroffenen, es ist auch teuer für die ganze Gesellschaft: Der Staat muss Sozialleistungen zahlen und zugleich auf Steuereinnahmen verzichten. Doch tut der Staat auch genug, um diesen Menschen zu helfen und sie wieder in Lohn und Brot zu bringen? Nein, sagt Lars Naundorf. Er ist einer der erfolgreichsten privaten Arbeitsvermittler in Deutschland.
Doha, das ist die Hauptstadt des Emirats Quatar am persischen Golf. 2001 trafen sich dort Vertreter fast aller Länder der Welt, um Zollschranken und andere Handelshemmnisse abzubauen. Ein freier Handel, so die Logik, würde allen mehr Wohlstand bringen. Eigentlich sollten die Verhandlungen bereits 2005 abgeschlossen werden. Doch am Ende konnten sich Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländer nicht über strittige Agrarfragen einigen. Mit der Weltwirtschaftskrise sanken dann die Chancen für einen baldigen Abschluss. Was geschieht nun mit der Doha-Runde?